„Amy Carmichel“ Hilfe für Kinder in Indien    

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Rundbrief 

 

Mai / Juni 2021

Zuletzt bearbeitet am 10.06.2021

 

 

 

INHALT:

 

 

 

Liebe Paten, Freunde und Förderer unseres Patenschaftsprojektes,

 

heute nur einige kurze Infos von meiner Seite, bevor ich an Mano, unsere Heimleiterin in Pandur, übergebe. Hier sind ja seit Wochen die Nachrichten voll mit katastrophalen Corona-Nachrichten aus Indien. Leider beziehen sich diese aber in der Regel auf die Gebiete um Delhi und Mumbai herum. Ich hatte sie gebeten, über die aktuelle Situation in der Region im tiefen Süden Indiens zu berichten.

 

Doch nun erst einmal zu den weiteren Informationen:

 

Die Briefe mit den Spendennachweisen für das Jahr 2020 sind am Mittwoch (12.05.) auf den Postweg gegangen, außer für Weißensee, Sömmerda und Kölleda mit der Deutschen Post. In den genannten Orten wird die Post ausgeteilt.

Sollte jemand keine Post erhalten haben, der im zurückliegenden Jahr gespendet hat, bitte melden: amy.carmichel@web.de oder telefonisch: 036374 21258.

 

Momentan kann keine Überweisung nach Indien erfolgen. Hintergrund ist, dass ab April  2021 auf staatliche Anordnung hin alle Organisationen in Indien ein neues Konto für Auslandstransaktionen eröffnen sollten. Die bisherigen Konten verloren ihren diesbezüglichen Status. Wie lange diese Umstellung, gerade jetzt, in der erschwerten Situation durch die Corona-Kriese dauern wird, müssen wir abwarten. Sowie alles wieder funktioniert, geht die für Mai eigentlich geplante Überweisung auf die Reise (siehe News-Ticker).

 

Der Hausbau für die Oma, mit den beiden Enkeln ist, bis zum Corona bedingten Baustopp vor einigen Tagen, gut vorangegangen. Einige aktuelle Bilder zum Baugeschehen am Ende des Rundbrieftextes.

 

Nun übergebe ich an Mano. Jeweils aktuelle Informationen wird es auch in den nächsten Monaten wieder, wie gewohnt, in der WhatsApp-Gruppe geben – und bei ganz wichtigen Entwicklungen auch wieder auf dem „News-Ticker“ hier auf der Rundbriefseite.

 

Zur Beachtung: Die WhatsApp-Gruppe ist eine reine Informationsplattform, kein loses Diskussionsforum.

Anmeldung (auch für Nicht-Paten möglich) unter amy.carmichel@web.de

 

 

Bericht über die aktuelle Situation in Tamilnadu / Thiruvallur / Pandur zum Stand Mittwoch, 12.05.2021

 

Da die Regierung von Tamil Nadu mit ihrer Anordnung vom 22.04.2021 alle Bildungseinrichtungen wegen der Ausbreitung des COVID-19 Corona Virus mit sofortiger Wirkung geschlossen hat, wurde auch unsere TELC Kabis Higher Secondary School, Pandur ab dem 23.04.2021 bis auf weiteres geschlossen. Die Plus II (12. Klasse) Schüler hatten in diesen Tagen ihre praktische Prüfung abgeschlossen und wurden am 24.04. mit ihren Eltern nach Hause geschickt.

 

Sie wurden darüber informiert, dass die theoretische Prüfung verschoben wurde und zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden wird. Der Online-Unterricht wird jedoch wie gewohnt fortgesetzt.

 

Aber die Schulen arbeiteten bis Ende April 2021 wie gewohnt für alle Lehrkräfte und das nicht lehrende Personal. Die meisten Lehrkräfte und nicht unterrichtenden Mitarbeiter wurden von der Landesregierung aufgerufen in den jeweiligen Distrikt-Ämtern an mehr als 3 Wahlvorbereitungskursen teilzunehmen, in denen sie gelehrt wurden, wie man mit den Stimmzetteln und den anderen Systemen, wie den Wahlmaschinen usw. im Zusammenhang mit der Wahl umgeht. Die Mitarbeiter mussten vor und nach der Wahl 2 Tage lang in (geheim gehaltenen) Orten übernachten.

 

Die Lok Sabha-Wahl (= „Volksversammlung“ ist die 1. Kammer des indischen Parlamentes) fand am Dienstag, dem 6. April 2021, statt.

 

Ich vermute, dass sie alle ohne jegliche Vorsichtsmaßnahme (ohne persönliche Schutzausrüstung zu tragen) an den Wahlveranstaltungen teilnahmen, da zu dieser Zeit keine erhöhten Infektionszahlen bekannt waren. Diese Unkenntnis führte wohl dazu, dass die Lehrer und alle anderen Arbeiter, die mit dem Wahldienst beschäftigt waren, vom stark Coronavirus betroffen wurden. Seitdem hat sich das Virus überall stark und schnell verbreitet.

 

Ich habe unseren Projekt-Koordinator bereits darüber informiert, dass einer unserer Lehrer, Mr. R. Rajasekaran, der 33 Jahre lang in der TELC Kabis Higher Secondary School in Pandur, tätig war und dort die 11. und 12. Klassen im Fach Wirtschaft unterrichtete, durch Corona verstarb (Newsticker- und Gruppen-Info vom 28.04.). Am 1. April kam er persönlich ins Frolich Home, um mich zu begrüßen. Da war er noch gesund und ohne Corona-Symptome. Nach dem Tod von Herrn Rajasekaran wurden sich alle der Gefahr bewusst, die inzwischen leichtes Fieber, Husten und Schnupfen mit sich bringen kann. Einige (Mitarbeiter) wurden ins Krankenhaus eingeliefert und wieder entlassen. Und einige wenige wurden isoliert und befanden sich dann auf Anraten der Ärzte zu Hause in Quarantäne. Der Betreuer Mr. Parisutham vom Boys Home ist auch einer von ihnen.

 

Das ist nicht nur in Pandur so, sondern auch in vielen anderen Schulen, sogar in unserem einzigen College, das zur Tamilischen Evangelisch-Lutherischen Kirche (TELC) gehört, dem TBML College in Porayar.

 

Die Tamilnadu Lok Sabha Wahl fand am Dienstag, den 6. April 2021 statt. Aber, zu dieser Zeit wusste noch niemand vom Beginn und der Ernsthaftigkeit der (erneuten) Covid-19-Infektion, die sich nun im ganzen Staat ausbreitet. Alle gingen in Gruppen zur Wahl, auch ich (in die nahe gelegene Kabis Higher Secondary School). Erst später erfuhren wir von der Covid-19 Ausbreitung. In der Folge wurden viele Menschen mit Fieber und anderen Covid-19 Symptomen, einschließlich Atemproblemen, in die Krankenhäuser eingeliefert.

 

Es es hat sich herausgestellt, dass die von der Regierung erlassenen Regeln und Vorschriften nicht strikt genug eingehalten werden. Die Regierung weist darauf hin, dem Test-Track-Treat-Protokoll (in etwa „testen, Kontakt-Verfolgung, behandeln“)  ohne Einschränkung größte Bedeutung beizumessen, was intensive Tests zur frühzeitigen Erkennung von COVID-19-positiven Fällen und die rechtzeitige Isolierung solcher positiver Fälle durch klinische Intervention einschließt. Weiterhin wurde festgestellt, dass es eine allgemeine Laxheit beim Umgang mit COVID-19 gibt. Gemeint sind angemessenes Verhalten am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit. Vor allem auf überfüllten Plätzen werden Menschen ohne das Tragen von Masken, Einhaltung von Handhygiene und soziale Distanz angetroffen. Entsprechend werden von denjenigen Geldstrafen eingezogen, die sich nicht an die Regeln halten.

 

Inzwischen hat die zweite Welle der COVID-19-Pandemie rasant und gewaltig ausgebreitet und sorgt für viel Angst und Panik im ganzen Land. Es mangelt an Sauerstoffflaschen, an Krankenhausbetten, die um Sauerstoffanschlüsse verfügen und an ausreichend Räumen in den Krankenhäusern. Die Krankenwagen warten mit den Patienten außerhalb der Krankenhäuser auf die Aufnahme. In keinem der Krankenhäuser sind noch irgendwelche ambulanten Patienten erlaubt.

 

Unsere Auszubildenden im Jehovah Hospital, Manali, Chennai 1) R.Arisha (AC 10-13), 2) K.Jeevitha (AC 06-16), 3 ) R.Saranya (AC 03-13), 4) A.Sri Devi (AC 02-16), 5) A.Sri Priya (03-16), 6) S.Sowmiya (AC 02-13) und 7) E.Vishnu Priya (AC 01-17) halten sich im Krankenhaus auf und helfen den Patienten.

 

Ebenso sind am Sri Kumaran Hospital, Chennai 1) R.Narmatha (AC 12-12) und 2) J.Jeya Priya (AC 06-10) zurück im Krankenhaus. Im VGR Indira Nursing College in Pandur ist niemand vor Ort, also ist R.Rachel Gunavathi (AC 05-11) zu Hause.

 

Bezüglich der Geschäfte: Geschlossen sind 1) Der Tasmac - Alcohol Shop (The Tamilnadu Spirit Marketing Corporation), 2) Juweliergeschäfte, 3) Supermärkte, 4) Textilgeschäfte und keine Transportmittel, wie Züge, Busse, Lastwagen und Taxis, Auto-Rikschas, Traktoren, Lieferwagen usw. sind erlaubt. Nur Krankenwagen fahren, wegen der Patienten. Tankstellen und medizinische Läden sind ganztägig offen. Banken, Postämter von 10.00 bis 2.00 Uhr mittags, Gemüse- und  Lebensmittelgeschäfte haben bis 2.00 Uhr und Haushaltsartikel-Läden auch bis 2.00 Uhr mittags geöffnet.

 

Der Hausbau von R.Ritik (AC 12-18) und R.Rakshita (AC 11-18) ist gestoppt. Die Arbeiter haben wegen der schnellen Corona-Ausbreitung einfach Angst ihre Dörfern zu verlassen und nach Pandur zu kommen. In Pandur habe ich heute auch gehört, dass es in den Dörfern einige wenige leichte Symptome bekommen haben und sich deshalb selbst isoliert halten (in Quarantäne). Die derzeitige strenge Ausgangssperre gilt bis zum 24. Mai. Basierend auf der dann aktuellen Situation kann die Regierung die Sperre verlängern oder neu überdenken.

(Anm.: Die Ausgangssperre gilt seit letzter wieder ganztägig. Ausnahmen sind notwendige Einkäufe und der Arbeitsweg).

 

Die Kirchen sind von morgens bis nachts um 10.00 Uhr geöffnet, damit die Menschen in die Kirche zum Beten gehen können. Es dürfen aber keine Gottesdienst stattfinden. Hochzeiten sind mit 100 Personen zugelassen, für Beerdigungungen nur 20.

 

Die Theorieprüfung für die 12. Klassen wird abgesichert, aber einen Termin dafür wird die Regierung erst nach dem Abklingen der Covid-19-Welle bekannt geben.

 

Ich danke Gott, dass bis jetzt keine unserer ehemaligen und aktuellen Amy Mädchen und Foundation Studenten krank wurden, soweit ich weiß.

 

Im Fernsehen wurde gesagt, dass die Impfung die Menschen nicht davor schützt, Covid-19 zu bekommen. Einige Leute, die geimpft wurden, waren trotzdem von Covid-19 betroffen und starben nach der Injektion – so starb Mr. Vivek, ein berühmter Comedy-Schauspieler der tamilischen Filmindustrie, am 3. Tag nachdem er die Impfung erhalten hatte.

 

Mit freundlichen Grüßen, Mano

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Danke Mano, für die Informationen. Wir wollen hoffen und beten, dass die Situation in Tamil Nadu nicht so krass wird, wie in manch anderen Teilen Indiens – und dass die Pandemie nun wirklich bald ein Ende findet, egal wo auf der Welt.

 

 

Mit vielen Grüßen, Winfried Stelle (Projekt-Koordinator „Amy Carmichel“)

(18. Mai 2021)

 

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Wie angekündigt, hier noch einige aktuelle Bilder vom Baugeschehen:

 

 

News-Ticker:    (Direkt zur neuesten Meldung)

 

22.05.2021: Auch in Pandur gibt es jetzt immer mehr Familien, die wegen einer Covid Infektion in häuslicher Quarantäne sind. Es hat einen ersten Todesfall in Zusammenhang mit Covid 19 direkt im Ort gegeben.

 

24.05.2021: Am Pfingstsonntag hat die Tamilische Regierung bekannt gegeben, dass der seit dem 10. Mai geltende vollständige Lockdown nun bis (vorerst) 1. Juni 2021 gelten soll. Außerdem wurde das seitdem ebenfalls geltende Verbot des öffentlichen Personennahverkehrs für Chennai für den Zeitraum von 2 Tagen kurzfristig (und eingeschränkt) aufgehoben. Es soll damit gewährleistet werden, dass unzählige Reisende, die an den beiden Fernbahnhöfen in Chennai durch die Corona-Restriktionen gestrandet waren, endlich ihre Heimatorte erreichen können.

 

25.05.2021: Das Problem mit den Überweisungen ist geklärt. Die TELC hat die neue Registriernummer erhalten und die betreffenden Bankinstitute sind ebenfalls informiert.

Leider ist inzwischen das Kirchenbüro in Trichy vorübergehend geschlossen, da fast alle Mitarbeiter mit Covid 19 infiziert und mit ihren Familien in Quarantäne sind.

Mit der nächsten Überweisung wird es dadurch nun doch noch etwas dauern müssen.

 

Zum Hausbau: Die Arbeiten müssen weiterhin ruhen, bis es die Corona-Situation wieder zulässt zu bauen. Bisher durfte die Großmutter, mit ihren beiden Enkeln, in der Nachbarschaft wohnen. Das ist nun leider nicht mehr möglich. Aus diesem Grund wurden sie nun von Mano auf unserem Campus aufgenommen, wo sie bis zur Fertigstellung des Hauses mit wohnen können.

 

29.05.2021: Die Tamilische Regierung hat den vollen Lockdown bis nun (vorerst) 7. Juni 2021, 6:00 Uhr morgens unverändert verlängert.

In den ländlichen Regionen sind die Infektionszahlen am Sinken. Allerdings gibt es in den größeren Städten bisher weiterhin steigende Zahlen.

 

01.06.2021: Die Infektionszahlen in Tamil Nadu sind (zumindest momentan) kontinuierlich am Sinken. Aus diesem Grund hat die Regierung jetzt angekündigt, dass zum 7. Juni bekannt gegeben wird, ab wann die bisher aufgeschobenen Abiturprüfungen nachgeholt werden sollen.

Zu diesem Datum soll dann auch das neue Schuljahr für alle Klassenstufen beginnen.

(Normal wäre heute Schuljahresstart gewesen).

Für alle Schüler der Klassen 1 bis 11 gilt das alte Schuljahr ohne weitere Prüfungen als bestanden - und sie werden in die nächst höhere Klassenstufe übernommen.

 

05.06.2021: Heute hat die Tamilische Regierung beschlossen, den Lockdown um eine weitere Woche, nun bis zum 14. Juni, zu verlängern.

Es wird jedoch eine Reihe von Erleichterungen geben (Öffnung von Geschäften und Märkten bis zum Abend usw.). Kirchen bleiben jedoch weiter geschlossen.

 

Die Abiturprüfungen werden nun doch nicht durchgeführt.

Über den Schuljahresstart wurde noch nicht entschieden (dieser wäre eigentlich zum 1. Juni gewesen).

 

Die Corona-Infektionen sind weiter gesunken, jetzt sogar in Chennai. Aber in einigen der größeren Städte ist die Situation immer noch kritisch (so auch in Tirivallur).

Es gibt aber wieder eine Reihe von Krankenhäusern mit freien Kapazitäten im Land.

 

08.06.2021: Heute sind die ersten (leichten) Lockdown-Lockerungen in Kraft getreten. Die Geschäfte, Banken usw. haben begonnen auch am Nachmittag zu öffnen.

Busse und Bahnen fahren weiterhin nicht.

 

Ebenfalls heute konnten auch die Bauarbeiten (Hausbau für die Großmutter und ihre beiden Enkel) wieder aufgenommen werden - und können nun hoffentlich ohne weitere Zwangsunterbrechungen zu Ende geführt werden.

 

 

Alle, die Interesse haben, können weiterhin die aktuelle DVD erhalten, der (wie gewohnt gegen 10,00 € Spende für unsere Bürokosten, plus 1,55 € Porto). Bitte einfach bei mir melden.

 

Der Film beinhaltet diesmal zwei Reiseberichte: Manos Deutschlandreise im vorletzten Jahr und die Patenreise 2019 und in Ergänzung noch einen kleinen weiter greifenden Rückblick auf unser Jubiläumsjahr. Gesamtlänge sind 45 Minuten.

 

   

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Kontakt Amy-Projekt: Email: amy.carmichel@web.de oder Tel.: 036374-21258

 

Link zur PDF-Datei der Datenschutzpräambel   /   Impressum

 

Links: Aktueller Stand Patenschaften / Patenschaftsantrag / Jahresbericht 2017/2018 (PDF)

 

Amy e.V.: Für die Absicherung der Arbeit des Amy-Projektes ist der Amy e.V. unverzichtbarer Bestandteil - und dessen Arbeit geht nicht ohne Vereinsmitglieder.

Amy Paten werden nicht automatisch Vereinsmitglied! Wer Interesse hat, bitte bei mir melden (amy.carmichel@web.de).

 

Link zum Mitgliedsantrag.

 

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Pateneltern gesucht! (Stand zum 15. Mai 2021)

 

In jedem Jahr suchen wir mit Schuljahresbeginn (Anfang Juni) Pateneltern für die neu aufgenommenen Mädchen. Früher waren die Anmeldungen in der Regel Ende April gelaufen und es war klar, wie viele neue Kinder ab Anfang Juni da sein werden.

Inzwischen hat der indische Staat die Bürokratie so sehr "ausgebaut", dass wir nun erst bis Ende Juni die Zahl der Kinder wissen, die (laut der Behörden) die Aufnahmekriterien erfüllen. In diesem Jahr herrscht durch die Maßnahmen zur Corona-Pandemie noch eine besondere Situation. Wenn wir wissen wie viele Mädchen mit dem neuen Schuljahr (es startet im Juni) aufgenommen werden dürfen, wird dies umgehend hier bekannt gegeben.

 

Aktuell sind alle Schüler und Studenten abgesichert.

 

Ein ganz herzliches "Danke!" an alle, die eine Patenschaft übernommen haben, oder uns bei der Suche helfen!

 

Sollten Sie Interesse an einer Patenschaft haben können Sie sich jederzeit bei uns melden: amy.carmichel@web.de oder Tel.: 036374-21258 - vereinzelt kommt es übers Jahr zusätzlich zu Neuaufnahmen - und wenn gerade alle Kinder "vergeben" sind gibt es auf jeden Fall die Patenwarteliste für das kommende Schuljahr.

 

Der aktuelle Stand ist über diesen Link jederzeit und stets aktualisiert zu erfragen.

 

Eine Patenschaft kann für 17,50 Euro im Monat übernommen werden - und sorgt dafür, dass alles Notwendige für unsere Internats-Mädchen abgedeckt ist.

 

Studienpatenschaften: Das aktuelle Studienjahr beginnt normal jeweils zwischen Juni und August. Einzelne Suchanfragen können jederzeit später noch kommen.

 

Die Co-Paten müssten bereit sein die betreffenden Studentinnen über ihre Studien- bzw. Ausbildungszeit zu unterstützen.

 

Generell gilt: Interessenten für Studien-Co-Patenschaften können sich jederzeit bei uns melden (Kontakt s.u.). Ich setze mich dann mit Ihnen in Kontakt, wenn konkreter Bedarf besteht.

Eine solche Patenschaft ist normal für etwa 25,00 Euro im Monat möglich. Da die benötigten Beiträge hier jedoch auf sehr unterschiedlichem Niveau sind, kann es auch größere Abweichungen geben. (Die Studienpaten übernehmen eine Co-Patenschaft zu einer bereits bestehenden Patenschaft. Die Beiträge richten sich nach den tatsächlichen Kosten für das Studium und dem Anteil, der durch die weiteren Paten übernommen werden kann).

 

Bei Interesse an der Übernahme einer Patenschaft / Studienpatenschaft setzen Sie sich bitte mit mir in Verbindung: amy.carmichel@web.de.

Mein Name ist Winfried Stelle, ich bin der Koordinator der Arbeit in Deutschland. Die Arbeit für "Amy Carmichel" erfolgt ehrenamtlich - und völlig unentgeltlich.

 

Aktueller Stand Patenschaften (Link)

 

 

Mehr Informationen zum Thema Patenschaft gibt es unter diesem Link, hier ist auch der Download eines Patenschaftsantrages möglich.

 

 

 

Spendenanliegen:  (Stand: Mai 2021)

 

Neben aktuell (dringenden) Spendenanliegen gibt es auch solche, die immer aktuell sind:

 

Wir haben eine Amy-Stiftung in Indien gegründet. Diese Stiftung wurde im Februar 2011 unter dem Namen "Amy Foundation (India)" in Chennai registriert.

 

Die Amy-Stiftung soll helfen, dass unsere Arbeit über die begrenzte Existenz einer privaten Initiative hinaus weitergehen kann (und das später auch einmal ohne Abhängigkeiten aus dem Ausland).

Die Stiftung soll in einer ersten Stufe die Studienförderung mit absichern helfen und später einmal auch Patenschaften in Indien selbst ermöglichen - als „Vision“ soll sie auch irgendwann in der Lage sein, die derzeitigen finanziellen Aufgaben des Amy-Patenschaftsprojektes ganz zu tragen. Dieses Ziel soll bis 2025 erreicht sein.

 

Damit die Stiftung (sinnvoll) mit ihrer Arbeit beginnen kann müsste ein Stiftungsgrundkapital von 25.000 Euro erreicht sein (=Absicherung von Teilen der Studienkosten), für die Übernahme aller (derzeitigen) Amy-Kosten irgendwann einmal rund 156.000 Euro.

Zur vollen Umsetzung werden sicher 15 Jahre oder mehr ins Land gehen, aber wirbleiben "am Ball"...

 

Das ist eine Planung weit in die Zukunft. Aber wir denken, es ist ein wichtiger (und richtiger) Schritt zur Zukunftssicherung vieler Kinder in der Region um Pandur, denn in der derzeitigen Entwicklung in den westlichen Staaten können wir nicht wissen, wie lange das bisherige Patenschaftssystem noch (vollständig) tragen kann.

 

Bitte helfen Sie uns, dieses wichtige Ziel zu erreichen! Bei Spenden bitte "Stiftung" als Spendenzweck angeben. Danke!

 

Link / aktueller Stand: Amy-Stiftung

 

 

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Die Arbeit hier in Deutschland ist über die Jahre stark angestiegen, wie auch die Zahl der über das Projekt betreuten Kinder. Dies hat dazu beigetragen, dass auch die Ausgaben z.B. für Porto und Bürobedarf sich erhöht haben - wie auch das Porto für Auslandsbriefe, sofern sie nicht im Standartformat bis 20 Gramm liegen.

 

Mit den Portoerhöhungen und Änderungen auch bei den privaten Postdiensten (z.B. bei den Stückzahlen für ermässigte Sendungen) erhöhen sich diese Kosten zusätzlich extrem - und auch die Kosten für Bankkonto und Überweisungen fallen inzwischen ins Gewicht (aktuell rund 250,00 € im Kalenderjahr).

 

Gegen 600 Euro im Jahr sind hierfür eine hilfreiche Sache.

Bei Spenden dafür bitte "Büro" vermerken.

 

 

 

 

Vielen Dank an alle, die Geistesgaben oder Geld spenden werden - oder schon etwas zur Unterstützung beigetragen haben!

 

 

Für Fragen zu unserer Projektarbeit Art stehe ich Ihnen gern zur Verfügung:

 

Kontakt per e-Mail:  amy.carmichel@web.de - oder telefonisch: 036374-21258

(Winfried Stelle, Projektkoordinator Deutschland, "Amy Carmichel - Hilfe für Kinder in Indien").

 

 

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Terminvorschau: (Stand: 10. Juni 2021)

 

Patentreffen 2021: Wir planen das Patentreffen jetzt für Samstag, den 02. Oktober 2021. Ort soll in diesem Jahr wieder das Kloster St. Wigberti in Werningshausen sein. Die Einladungen werden mit dem Juli-Rundbrief verschickt. (Aufgrund der möglichen Entwicklungen der Covid-Situation ist der Termin noch unter vorbehalt).

 

Termin Patenreise 2021: (voraussichtlich) 25. Oktober bis 06. November 2021.

Das Angebot ist, solange die Corona-Bestimmungen und die Reisewarnungen für Indien noch gelten, unter Vorbehalt.

Nach dem momentanen Sachstand (Entwicklung der Corona-Situation in Deutschland und Indien) sind die Chancen auf eine tatsächliche Umsetzung der Reise leider eher unwahrscheinlich.

 

Die Patenreise ist ein Gruppenreiseangebot. Die Teilnahme ist für bis zu 20 Personen möglich.

Es ist geplant eine Woche in Pandur zu sein (mit Ausflügen in der Region und Möglichkeiten etwas mit den Kindern zusammen zu unternehmen) und in der zweiten Woche wird es mehrtägige Reise in ein weiter entferntes Ziel im Süden Indiens.

 

 

Bei einem der Indienabende 2018 - Immer mit dabei: Maskottchen Spider...                        Fotos: Landfrauen Herrnschwende

 

Indiennachmittage oder –Abende sind auf Absprache auch in Ihrem Ort / Ihrer Gemeinde möglich sowie es die Corona-Bestimmungen wieder zulassen.

 

Anfragen bitte an Winfried Stelle, Email amy.carmichel@web.de oder Tel.: 036374-21258

 

 

Der Rundbrief für Juli / August 2021 wird voraussichtlich Mitte Juli 2021 erscheinen.

 

Die nächste Überweisung nach Indien erfolgt (mit allen bis dahin eingegangen Sondergaben) sowie Überweisungen nach Indien wieder möglich sind (siehe Rundbrief oben). 

 

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nach oben / Inhaltsverzeichnis des Rundbriefes

 

 

 

Printversion des aktuellen Rundbriefes (PDF)

 

Jahresbericht Pandur 2019/2020 in deutscher Sprache / im englischen Original (PDF)

 

 

 

 

Patenschaft für ein konkretes Kind in Indien: amy.carmichel@web.de

 

 

 

 

 

 

Die Homepage des Patenschaftsprojektes "Amy Carmichel - Hilfe für Kinder in Indien"